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Children Action

Ein langjähriges Engagement

Children Action wurde 1994 gegründet und engagiert sich seit ihren Anfängen für die psychische Gesundheit junger Menschen. 1995 unterstützte die Stiftung in Genf ein Symposium zur Suizidprävention bei Jugendlichen – ein Thema, das damals noch weitgehend tabuisiert war.

Ein Jahr später war sie gemeinsam mit den Universitätsspitälern Genf (HUG) an der Gründung von MALATAVIE beteiligt, einem Behandlungs- und Präventionsangebot für psychisch belastete junge Menschen im Alter von 13 bis 25 Jahren. Der Ansatz verbindet stationäre und ambulante Behandlung, Prävention sowie eine rund um die Uhr und an sieben Tagen die Woche erreichbare Helpline.

Diese Erfahrung inspirierte später die Entwicklung von LIFE in Zürich, das 2022 in Zusammenarbeit mit der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich eröffnet wurde und jungen Menschen in Krisensituationen eine spezialisierte Betreuung bietet.

Im Laufe der Jahre entwickelte Children Action zudem Präventionsprojekte, die junge Menschen und die breite Öffentlichkeit auch ausserhalb medizinischer Einrichtungen erreichen. 2017 brachte die Ausstellung MAL À TA VIE das Thema in den öffentlichen Raum: Sieben ehemalige Telefonkabinen wurden von Künstlerinnen und Künstlern gestaltet und luden dazu ein, zuzuhören, sich auszudrücken und den Dialog über Suizid bei jungen Menschen zu öffnen. 2021 bot Ado-Les-Sens, ein temporäres interaktives Museum auf 180 m² im Parc La Grange in Genf, einen sinnlichen Parcours rund um Emotionen, Identität, Warnzeichen psychischer Belastung und vorhandene Hilfsangebote.

Der Wunsch, Brücken zwischen psychischer Gesundheit, Kunst und Kultur zu schaffen, zeigt sich auch in Artopie, einem von 2018 bis 2021 gemeinsam mit den HUG entwickelten Pilotprojekt. Kultur und Kulturvermittlung wurden dabei in Behandlungswege integriert und neue Verbindungen zwischen dem Spital und der Gesellschaft geschaffen.

In Zürich wird dieser Ansatz mit art.in weitergeführt, das im Umfeld von LIFE in Zusammenarbeit mit dem Kunsthaus Zürich entwickelt wurde. Kunst wird dabei zu einem Medium, um jungen Menschen anders zu begegnen, Ausdruck zu ermöglichen und Fragen zur psychischen Gesundheit auch ausserhalb eines rein klinischen Rahmens aufzugreifen.

Aus diesen Erfahrungen ist eine Überzeugung gewachsen: Der Einsatz für die psychische Gesundheit junger Menschen kann sich nicht auf Behandlung allein beschränken. Ebenso wichtig sind Räume, in denen man hinterfragen, empfinden, verstehen und auf andere Weise miteinander ins Gespräch kommen kann.

Muséevirtuel.ch setzt diesen Weg fort. Das für alle zugängliche Museum greift Themen rund um die psychische Gesundheit junger Menschen durch Kunst, Bilder und interaktive Erfahrungen auf. Es lädt dazu ein, Wahrnehmungen zu hinterfragen, den Dialog zu öffnen und psychisches Wohlbefinden aus einer neuen Perspektive zu betrachten.

Museumsausschuss

Das Museumskomitee vereint Experten für psychische Gesundheit, Kultur- und Kunstfachleute, engagierte junge Menschen und Partner, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Kunst zu einem Hebel für den Dialog und die Sensibilisierung für die psychische Gesundheit junger Menschen zu machen. Seine Aufgabe besteht darin, die Entwicklung des Museums zu unterstützen, seine Aktivitäten zu leiten und die Relevanz seiner Inhalte sicherzustellen, um es zu einem integrativen, innovativen und wirkungsvollen Raum für Austausch zu machen.“

Zukunft

Position/Rolle

Beschreiben Sie hier das Teammitglied. Schreiben Sie eine kurze Beschreibung ihrer Rolle und Verantwortlichkeiten.

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