

Ich, ich selbst und ich
Schauen, lesen, fragen
LeMuséeVirtuel.ch bietet die Möglichkeit, die in den Ausstellungen behandelten Themen durch neue informative, interaktive und spielerische Inhalte weiterzuentdecken.
Quiz, Audioformate, Kunstwerke, Erfahrungsberichte, Erlebnisse und Denkanstösse eröffnen unterschiedliche Zugänge zu den jeweiligen Themen, ermöglichen neue Entdeckungen und schaffen neue Perspektiven.
Die Inhalte richten sich insbesondere an junge Menschen, aber auch an Lehrpersonen, Eltern und Fachpersonen, und laden dazu ein, zu beobachten, zu hinterfragen, zu interpretieren und sich auszutauschen. Eine weitere Möglichkeit, die Themen der Ausstellungen im eigenen Tempo und der eigenen Neugier folgend zu erkunden.
Themenübersicht

Selbstbild
Das Selbstbild bezeichnet die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen und darstellen. Es kann unterschiedliche Aspekte unserer Person umfassen: unser Aussehen, unsere Vorlieben, unsere Stärken, persönliche Eigenschaften oder auch den Platz, den wir unserer Meinung nach unter anderen einnehmen.
Dieses Bild ist nicht festgelegt. Es entwickelt und verändert sich im Laufe der Zeit durch unsere Erfahrungen, unser Umfeld und den Blick der anderen.

Selbstwertgefühl
Das Selbstwertgefühl beschreibt, welchen Wert und welche Wertschätzung wir uns selbst beimessen. Es hängt damit zusammen, wie wir unsere Stärken, Fähigkeiten, Erfolge, aber auch unsere Schwierigkeiten betrachten.
Es kann sich im Laufe des Lebens verändern und je nach Erfahrungen, Situationen und Kontexten unterschiedlich sein. Auch unser familiäres, soziales und kulturelles Umfeld kann dabei eine Rolle spielen.

Selbst und andere
Die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen, entsteht auch in unseren Beziehungen zu anderen. Ihre Blicke, Reaktionen, Kommentare oder die Vergleiche, die wir ziehen, können unser Bild von uns selbst beeinflussen.
Im Laufe dieser Interaktionen kann sich unser Blick auf uns selbst verändern. Unser Selbstbild ist somit zugleich persönlich und von der Welt um uns herum geprägt.




Wer bin ich wirklich? Wie nehme ich mich selbst wahr? Wie sehen mich andere?
Sie haben Fragen zu Ihrer Selbst- und Fremdwahrnehmung?
Quiz
Entspricht das Bild, das ich von mir selbst habe, wirklich dem, wer ich bin?
Dieser Fragebogen lädt Sie dazu ein, verschiedene Facetten Ihres eigenen Bildes anhand einer Reihe kurzer Fragen zu erkunden. Er setzt Selbstvertrauen, den Blick auf sich selbst, das Selbstwertgefühl und die Art und Weise, wie Sie sich im Verhältnis zu anderen und zu sich selbst positionieren, miteinander in Beziehung.
Wählen Sie für jede Frage die Antwort, die am besten dem entspricht, was Sie im Moment empfinden. Antworten Sie ehrlich, ohne nach einer idealen Antwort zu suchen: Der Fragebogen soll vor allem einen Raum für persönliche Reflexion eröffnen.
Die Entwicklung der Schönheitsstandards im Laufe der Zeit
Im Laufe der Geschichte wurde die Wahrnehmung von Schönheit von zahlreichen Faktoren geprägt: religiösen Überzeugungen, kulturellen Traditionen, künstlerischen Bewegungen und symbolträchtigen Figuren. In jeder Epoche entstanden eigene ästhetische Ideale, die die Bestrebungen und Werte der Gesellschaft widerspiegelten.
Der Aufstieg der Massenmedien – von der illustrierten Presse über das Fernsehen bis hin zu digitalen Plattformen – hat die Verbreitung dieser Standards beschleunigt. Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, Models und Prominente haben eine zentrale Rolle bei der Definition von Schönheitsstandards, der Gestaltung von Trends und der Beeinflussung der individuellen Wahrnehmung gespielt.

Schönheit vs. Hässlichkeit

Kunst trotzt Standards …
Die Kunst hat schon immer das Selbstbild in Frage gestellt, sublimiert und dekonstruiert.
Während die Renaissance nach Harmonie der Gesichtszüge und anatomischer Perfektion strebte, verliehen Romantik, Expressionismus und zeitgenössische Kunst Missbildungen, Fremdheit und Unvollkommenheit eine ganz eigene ästhetische Kraft. Hässlichkeit wird dann zur Sprache, zum Ausdruck roher Emotionen, zum Spiegel innerer Qualen und zur Anklage des Diktats des Aussehens.
In einer Welt, in der Selbstdarstellung allgegenwärtig ist – von klassischen Gemälden bis hin zu digitalen Filtern – spielt die Kunst eine entscheidende Rolle bei der Infragestellung ästhetischer Normen und visueller Vorschriften. Es wird zum Spiegelbild einer Ära in all ihrer Komplexität und ihren Kontrasten.

In Untitled #646 fügt Cindy Sherman digital Fragmente ihres Gesichts zusammen, um neue Charaktere zu erschaffen und die Formbarkeit der Identität zu erforschen.
Cindy Sherman
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In „La Reproduction Interdite“ spielt Magritte mit der Wahrnehmung, indem er einen Mann von hinten darstellt, der sich dennoch in der gleichen Weise in einem Spiegel widerspiegelt. Durch dieses visuelle Paradoxon stellt er Identität, Realität und Illusion in Frage und fordert die Erwartungen des Betrachters heraus.
René Magritte

In „Virtual“ (2020) schichtet Jenny Saville fragmentierte Gesichter in Öl auf Leinwand und erforscht so die Flüchtigkeit der Identität. Durch Schichten von Farben und Formen schafft sie ein bewegtes Bild, bei dem die Grenzen zwischen Figuration und Abstraktion verschwimmen.
Jenny Saville

In „Misty and Jimmy Paulette in a Taxi, NYC“ (1991) fängt Nan Goldin die rohe Energie der New Yorker Queer-Szene ein. Mit natürlichem Licht und beeindruckender Intimität verewigt sie zwei Drag Queens in einem Taxi und vermischt Glamour und Realismus, um ihre Stärke und Verletzlichkeit zu offenbaren.
Nan Goldin
Und du, was ist dein Schönheitsideal👀?
Das Schönheitsideal variiert je nach körperlichen Kriterien und der Ausstrahlung einer Person...
Ordnen Sie jedem der folgenden Fotos per Drag & Drop die passenden Adjektive zu.
Treffen Sie Ihre Wahl und entdecken Sie, wie Ihr Schönheitsempfinden in Worten zum Ausdruck kommt.
Quiz
Und Sie, was ist Ihr Schönheitsideal?
Das Schönheitsideal variiert je nach körperlichen Kriterien und der Ausstrahlung einer Person...
Ordnen Sie jedem der folgenden Fotos per Drag & Drop die passenden Adjektive zu.
Treffen Sie Ihre Wahl und entdecken Sie, wie Ihr Schönheitsempfinden in Worten zum Ausdruck kommt.
Spiegelbild: Die Beziehung zu sich selbst in einer Welt der Bildschirme
Das Selbstbild ist eine Beziehung, die wir zu uns selbst pflegen.
Im digitalen Zeitalter hat sich der Spiegel digitalisiert: Selfies, Filter, Likes. Wir geben uns nicht mehr damit zufrieden, uns einfach nur zu sehen, sondern inszenieren uns, perfektionieren uns und versuchen, anderen zu gefallen.
Authentizität weicht manchmal einer idealisierten Version von uns selbst, die eher darauf ausgelegt ist, zu verführen, als die Realität widerzuspiegeln. Jede virtuelle Interaktion wird zu einem Zerrspiegel, in dem die Anerkennung anderer unsere Selbstwahrnehmung prägt.
Sind wir so sehr vom Blick der anderen abhängig geworden, dass wir unseren eigenen Blick auf uns selbst vergessen haben? Können wir ohne digitale Bestätigung existieren? Wer sind wir hinter dem Bildschirm wirklich, wenn die Filter wegfallen?

Selfies
Der Mensch hat schon immer sein eigenes Bild geformt und festgehalten und versucht, es entsprechend seiner eigenen Vision oder der Vision, die er vermitteln möchte, zu formen. Hat sich die Selbstdarstellung vom Selbstporträt von gestern bis zum Selfie von heute wirklich verändert?
Ist das Selfie nicht einfach der moderne, durch die Technologie demokratisierte Nachfolger dieses Strebens? Mit einem Klick können Sie den perfekten Winkel, die schmeichelhafte Pose und den idealen Filter auswählen. Jedes Selfie wird zu einer meisterhaften Version seiner selbst, einem geformten Fragment seiner Identität. Für wen?
Wie viele Likes gibt es?
Likes sind nicht mehr nur Klicks: Sie sind zu einer sozialen Messeinheit geworden, einer sofortigen Bestätigung, einem Barometer der Popularität, einem Maß für die Aufmerksamkeit. Je mehr sie ansammeln, desto stärker scheint das Selbstwertgefühl gestärkt zu werden. Umgekehrt kann ein unbemerkter Beitrag Frustration, Enttäuschung oder sogar ein Gefühl der Isolation hervorrufen.
In den sozialen Medien ist es ein ständiges Spiel, Aufmerksamkeit zu erregen. Jedes Like ist ein Zeichen der Anerkennung, ein Signal, dass wir in den Augen anderer existieren.
Aber wie weit geht diese Suche? Ist sie von der einfachen Freude am Teilen motiviert oder vom Druck, sich zu vergleichen und zu konkurrieren? Steigern Likes in diesem virtuellen Wettbewerb, in dem wir uns gegenseitig beäugen und einschätzen, die Motivation oder schüren sie Stress? Und vor allem: Sind sie wirklich ein verlässlicher Maßstab für unseren Wert?

Spiegel, Filter, Likes und KI ... Wo stehen Sie wirklich? Mach den Test 🚀
Quiz
Zwischen Spiegel, Filtern und den Blicken anderer – wo ist mein wahres Gesicht?
Dieser Fragebogen untersucht den Zusammenhang zwischen Ihrem Selbstbild, Ihrer Selbstwahrnehmung und den durch Filter, Bildschirme und äußere Perspektiven beeinflussten Darstellungen Ihrer selbst. Er analysiert, wie Bilder mitunter unser Selbstbild verändern.
Lesen Sie jede Aussage und antworten Sie so, wie es sich für Sie am natürlichsten anfühlt. Versuchen Sie nicht, Ihre Antworten zu analysieren oder zu korrigieren: Es geht darum, Muster in Ihrer Beziehung zum Spiegel, Ihrem Spiegelbild und Ihrer Selbstwahrnehmung zu erkennen.

Perfektion?
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Sind wir noch in der Lage, das Echte vom «Fake» zu unterscheiden? Im Zeitalter von Filtern, Bildbearbeitung und künstlicher Intelligenz verschwimmt die Grenze. In einer Welt aus geglätteten und bearbeiteten Bildern aufzuwachsen, verwischt Orientierungspunkte und definiert ästhetische Massstäbe neu.
Heute lässt sich Perfektion im Handumdrehen erschaffen. Ein Filter, ein Klick, und schon ändert sich alles: markante Wangenknochen, eine schlankere Nase, strahlende Zähne, makellose Haut, eine schlanke Taille, längere Beine, ein grösseres Busen. Doch was bleibt hinter dem Bildschirm von uns übrig?
Die sozialen Netzwerke zwingen uns ein unerreichbares Ideal auf, bei dem das Aussehen zur Obsession wird. Künstliche Intelligenz erzeugt Avatare mit perfekten Konturen und formt so eine standardisierte, entkörperlichte Schönheit. Die Diskrepanz zwischen dem gefilterten, inszenierten Bild und der Realität schürt Komplexe und Unzufriedenheit und treibt immer mehr Menschen dazu, auf Schönheitsoperationen zurückzugreifen.
Bevor wir diesem rasenden Wettlauf um künstliche Perfektion nachgeben, bleibt eine Frage entscheidend: Wem wollen wir eigentlich gefallen? Hinter jeder Veränderung stehen Erwartungen, die es zu verstehen gilt, und Druck, den es zu hinterfragen gilt.

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Und du ? Wie stehen Sie zu den Bildern der „Perfektion“, die Sie in den sozialen Medien sehen?

Kommentare:
10/10
Wie immer umwerfend! ✨
OMG, immer an der Spitze 😍🔥! Was ist Ihr Geheimnis, so fotogen zu sein?
10/10
Die Definition von Perfektion 😍
Bring uns deine Methoden bei, Meister des Posierens 📸🔥!
10/10
Ein Look, dem alle zustimmen 👗🔥
Dieses Outfit >>>>> Perfektion 😍👌! Wo hast du das gefunden?
Wer beeinflusst wen?
Als neue Akteure der digitalen Welt haben Influencer eine prägende Stellung eingenommen. Sie ziehen Aufmerksamkeit auf sich, formen Trends und bestimmen, manchmal ohne es selbst zu merken, was „in“ oder „out“ ist.
Gemessen an Likes, Followern und Kommentaren teilen sie ihren Alltag, geben Ratschläge, bewerben Produkte und setzen Standards. Ihr Einfluss reicht über den Bildschirm hinaus: Was sie tragen, was sie sagen und was sie empfehlen, findet Eingang in die Populärkultur – von Gesprächen am Arbeitsplatz bis auf den Schulhof.
Die Erwartungen ihres Publikums, der Druck der Marken, das Streben nach Engagement … bestimmen all diese Faktoren nicht letztlich auch ihre Entscheidungen, ihre Meinungen und ihr eigenes Bild? Wer hat also tatsächlich die Macht? Der Influencer, der die Meinung prägt, oder der Beeinflusste, der durch seine Reaktionen, Erwartungen und sein Engagement am Ende diejenigen beeinflusst, die ihn leiten?
Einfluss kann inspirieren, verbinden und Bewusstsein schaffen … doch er erfordert auch Distanz, einen kritischen Blick, die Fähigkeit zu hinterfragen, nicht blind zu folgen und sich eine eigene Meinung zu bilden.


Inklusivität & Vielfalt
Lange Zeit wurde Schönheit von starren Normen diktiert, doch heute erlebt sie eine Revolution. Inspiriert von der Body-Positivity-Bewegung vertritt diese neue Dynamik eine befreite und integrative Vision. Weit entfernt von einem einheitlichen Ideal definiert es Standards neu, indem es Einzigartigkeit und Vielfalt in all ihren Formen wertschätzt.


01
Ein Körper, tausend Möglichkeiten
Von nun an ist der Körper kein festes Modell mehr, sondern ein Ausdrucksraum, in dem Perfektion in Unvollkommenheit nistet. Inklusivität und Vielfalt halten Einzug in Medien, Mode, Werbung und sozialen Medien. Sie brechen mit den Diktaten von gestern, um den Weg für eine authentischere Darstellung zu ebnen, unabhängig von Größe, Körperform, Hautfarbe oder Geschlechtsidentität.

02
Eine digitale und kulturelle Revolution
Soziale Medien und Kommunikationskampagnen tragen dieser Entwicklung Rechnung, indem sie positive Botschaften verbreiten. Engagierte Hashtags (#RepresentationMatters, #BodyConfidence, #AllBodiesAreBeautiful), unbearbeitete Fotos, Models mit unterschiedlichen Körpern … so viele Initiativen, die die Normen in Frage stellen und Selbstakzeptanz fördern. Auch die Marken selbst passen sich an und integrieren zunehmend Diversität in ihre Kampagnen, um die Vielfalt der realen Welt besser widerzuspiegeln.

03
Auf dem Weg zu einer neuen Definition von Schönheit
Weit davon entfernt, ein einfacher Trend zu sein, markiert diese Neubetrachtung der Schönheit einen tiefgreifenden Mentalitätswandel. Jeden Körper zu feiern bedeutet, einschränkende Normen zu dekonstruieren, um ein menschlicheres, integrativeres und vor allem freieres Ideal neu zu erfinden.
Quiz
Was verrät mir mein Körper über mich selbst, jenseits der Worte?
Dieser Fragebogen ermöglicht es Ihnen, Ihre Beziehung zu Ihrem Körper anhand verschiedener wesentlicher Dimensionen des Selbstbildes zu erforschen. Er thematisiert die körperliche Wahrnehmung, den inneren Dialog, den persönlichen Ausdruck, das Selbstvertrauen, die soziale Anerkennung und die Körperempfindungen.
Beantworten Sie jede Frage, indem Sie die Option auswählen, die Sie heute am besten beschreibt. Betrachten Sie den Fragebogen als Gelegenheit zur Selbstreflexion: Gehen Sie in Ihrem eigenen Tempo vor und lassen Sie sich von Ihrem ersten Eindruck leiten.
Psychische Störungen
Das Selbstbild ist ein komplexes Konstrukt, das von unseren Erfahrungen, unserem Umfeld, unseren Emotionen und dem Blick der anderen geprägt wird. Es entwickelt sich im Laufe der Zeit und kann sich je nach Lebensphase, Situation und Kontext verändern.
Für manche Menschen kann das Verhältnis zum eigenen Aussehen oder zum eigenen Bild zu Unbehagen oder Fragen führen. Die Art und Weise, wie wir uns selbst sehen, kann sich dann auf das Selbstwertgefühl, das Verhältnis zum eigenen Körper oder darauf auswirken, wie wir uns anderen gegenüber zeigen.
In einem Umfeld, in dem zahlreiche Vorbilder, Normen und Darstellungen von Körper und Aussehen präsent sind, kann unsere Selbstwahrnehmung auch davon beeinflusst werden, was wir sehen und womit wir uns vergleichen. Essstörungen, körperdysmorphe Störungen oder Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem Selbstbild gehören zu den Realitäten, die zeigen, wie komplex und wandelbar unser Verhältnis zum eigenen Bild sein kann.

Essstörungen: eine widersprüchliche Beziehung zum Körper
Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Hyperphagie spiegeln tiefes Leid wider, das mit dem Selbstbild und der Körperwahrnehmung zusammenhängt. Sie sind geprägt von extremem Essverhalten und einem Streben nach Kontrolle und offenbaren oft ein Unbehagen, das in der Angst wurzelt, einem Ideal nicht zu entsprechen, der Ablehnung des eigenen Spiegelbildes
Soziale Angst
Intensive Angst vor Verurteilung, vor den Blicken anderer, davor, nicht mithalten zu können. Soziale Ängste gehen mit Minderwertigkeitsgefühlen und einem übermäßigen Selbstbewusstsein einher, was zur Vermeidung von Interaktionen und zur Isolation führen kann.
Unwohlsein, Depression und Selbstmordgedanken
Ein schlechtes Selbstbild, eine negative Selbstwahrnehmung oder ein geringes Selbstwertgefühl können Faktoren sein, die zur Entwicklung depressiver Symptome beitragen. In Kombination mit anderen Stressfaktoren oder emotionaler Belastung können sie auch zu Selbstmordgedanken und Depressionen führen.
Sprechen Sie darüber
Das Selbstbild ist komplex und kann von vielen Faktoren beeinflusst werden. Die hier genannten Störungen können auch mit anderen Problemen verknüpft sein und schwerwiegende Folgen für die psychische und körperliche Gesundheit haben.
Wenn Sie oder jemand, den Sie kennen, Anzeichen von emotionalem Stress, Essstörungen, Angstzuständen, Depressionen oder anderen Problemen zeigt, gehen Sie das nicht allein an. Sprechen Sie darüber! Bitten Sie um Hilfe! Es gibt Fachleute und Ressourcen, die bei der Bewältigung dieser Herausforderungen helfen.
Veränderte Wahrnehmung
Auch andere Störungen können mit einer veränderten Selbstwahrnehmung zusammenhängen. Bei der körperdysmorphen Störung handelt es sich beispielsweise um eine Besessenheit von einem eingebildeten oder übertriebenen Körperdefekt, die zu erheblichem Leidensdruck und zwanghaftem Verhalten führt. Dissoziation hingegen äußert sich als ein Gefühl der Losgelöstheit von sich selbst, als wäre man dem eigenen Körper oder der eigenen Existenz fremd.
Wissen Sie, wie Sie auf sich selbst hören? ✨
Angst, Stress, digitale Überlastung … Erkennen Sie die Anzeichen? 💡
🌍 Wenn die digitale Last zu schwer wird, wissen Sie, wie Sie eine Pause einlegen können? Trauen Sie sich, darüber zu sprechen, um Unterstützung zu bitten?
Quiz
Wer bin ich, wenn ich mich selbst ehrlich betrachte?
Dieser Fragebogen lädt Sie dazu ein, Ihre Wahrnehmung Ihres Körpers, Ihres Aussehens und Ihrer Präsenz im Alltag zu erforschen. Er beleuchtet verschiedene Dimensionen der Selbstwahrnehmung, darunter intime Gefühle, Selbstbild und die Beziehung zum eigenen Körper.
Lesen Sie jede Aussage und wählen Sie die Antwort, die Ihre spontane Erfahrung am besten widerspiegelt. Es gibt keine richtigen oder falschen Antworten: Antworten Sie einfach ehrlich und intuitiv, um ein umfassendes Verständnis Ihrer Selbstwahrnehmung zu gewinnen.
Und noch einmal…

Ressourcen
Ressourcen, um mehr zu erfahren oder Hilfe zu finden
Referenzen
Einige Aussagen junger Menschen zu ihrem Verhältnis zum Selbstbild im Kontext der in der Ausstellung behandelten Themen.

Podcasts|Dok
Einige Podcasts | Dok, die Themen rund um das Selbstbild behandeln
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Expérience sociale : le physique ça compte - CRASHTESTTataki
Chirurgie esthétique, faut qu'on en parle - YADEBAT
Tataki
Anorexie, boulimie : quand la nourriture est ton ennemie - YADEBAT
Tataki
Est-ce que tu mets des filtres sur tes photos Insta ? Tataki
Instagram mauvais pour ta santé mentale ? - YADEBAT
Tataki
Est-ce qu'il faut être viril pour plaire ? - YADEBAT
Tataki

Geschichten und Fabeln
Märchen und Fabeln dienten schon immer dazu, die Komplexität der menschlichen Natur zu ergründen und moralische Lehren zu vermitteln. Im Mittelpunkt dieser zeitlosen Geschichten stehen faszinierende Charaktere und Tiere, deren Schicksale oft um universelle Themen gewoben sind. Selbstbild, Aussehen und Beziehungen zu anderen werden von Geschichtenerzählern häufig thematisiert. Diese zeitlosen Geschichten bleiben eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration und laden zum Nachdenken über die Selbstwahrnehmung innerhalb der Gesellschaft ein.
Dä klassischi Märli vo de Andersen verzellt d’Gschicht vo eme Schwan, wo sich hässlich findet, will er nöd usgseht wie d’Entli. Am Schluss entdeckt er sini wahri Identität und wird sich sinere innere Schönheit bewusst.

Dä Gschicht vo de Brüeder Grimm verzellt vo eme Zauberspiegel, wo de Lüüt ihres innere Bild zeigt und offebart, dass d’innere Schönheit wichtiger isch als s’üsseri Usgseh.

Der Zauberspiegel
Andersen verzellt d’Gschicht vo eme Singvogel, wo mit eme wenig attraktivi Usgseh uf d’Wält chunnt, aber so wunderschön singt, dass er am Schluss für sini Stimm und nöd für sini Schönheit gschätzt wird.

Die Nachtigall
Dä berüehmti Gschicht verzellt, wie d’Belle über s’üsseri Usgseh vom Biest usegseht und d’Guetheit entdeckt, wo sich i ihm versteckt.

Die Schöne und das Biest
I dere Fabel vom Äsop rettet e chliini Muus em mächtige Löie s’Läbe. Si entdeckt, dass au die Gröschte Hilf chönd bruuche – unabhängig vo ihrer Grössi oder Stärke.

Der Löwe und die Maus –
Dä Fabel vo Andersen zeigt, wie Eitelkeit und d’Angscht, anders z’sii, d’Wahrnehmig vo sich sälber und vo de Realität chönd beeinflusse.

Des Kaisers neue Kleider
Dä indischi Märli verzellt d’Gschicht vo ere rissige Channe, wo sich nutzlos gfühlt hät, will sie uf em Wäg vom Brunne Wasser verlore hät. Ihr Bsitzer, en wiise alte Maa, zeigt ere, dass dank ihre Leckere Blueme am Wäg entlang gwachse sind. D’Channe het da verstande, dass ihre Unvollkommeheite d’Wält schöner gmacht händ, ohni dass sie selber öppis devo gwüsst hät. So het sie ihri Fehler akzeptiert und ihre wahri Wert entdeckt.

Der beschädigte Krug
I dere Fabel vo Jean de La Fontaine trifft en Frosch uf en Ochs. Neidisch uf sini imposanti Grössi versuecht er, sin eigene Körper ufzblase, zum so uszgseh wie de Ochs. Er platzt debii, will er öppis sii wott, wo er nöd isch. D’Moral vo dere Fabel lehrt üs, dass jede sini Natur sött akzeptiere und nöd versueche, öppis z’sii, wo er nöd isch. Si warnt vor Neid und em Wunsch, grösser oder wichtiger z’wirke, als mer tatsächlich isch.

Der Frosch und der Ochse
Das sagen andere


Wenn das Bild die Realität sublimiert … ohne sie zu verzerren!
#Sei du selbst
Filter und Retusche gab es schon immer, von der klassischen Malerei bis hin zur heutigen Fotografie. Doch wenn die Künstlichkeit die Authentizität ersetzt, wird die eigentliche Essenz des Motivs ausgelöscht.
Ihre Einzigartigkeit ist wertvoll. Trauen Sie sich, es ohne übermäßige digitale Korrektur zu zeigen.

Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihre Zeit!
#OfflineMatters
Ausgewogenheit ist der Schlüssel! Setzen Sie Grenzen: zwischen der Zeit in sozialen Medien, der Zeit mit anderen und der Zeit in der Realität.
Abschalten, atmen, leben!

Lassen Sie sich nicht hineinziehen! Lassen Sie sich inspirieren!
#DigitalInspiration
Ein positiver Feed ist ein freier Geist! Teilen Sie Ihre Leidenschaften, Ihre Talente, Ihre Entdeckungen. Folgen Sie Accounts, die Ihre Neugier wecken, Ihre Kreativität anregen und Sie bereichern.
Gestalten Sie Ihr digitales Universum als einen Raum der Inspiration, nicht als einen Zerrspiegel!

Online-Respekt: eine Kunst, die es zu pflegen gilt!
#DigitalEthik
Jedes Wort, jede Interaktion hinterlässt einen Eindruck. Kommunizieren Sie freundlich, verbieten Sie Cybermobbing und negative Kommentare.
Selbst hinter einem Bildschirm haben Worte und Taten einen echten Einfluss auf unsere eigenen Emotionen und die anderer.

Real vs. Virtuell: Spiegelbild nicht mit Original verwechseln!
#Kritisches Denken
Wie ein Trompe-l’œil kann die digitale Welt verführen, aber sie ersetzt nicht die Realität.
Verstehen Sie das nicht falsch: Das wahre Leben findet offline statt.

Veröffentlichen heißt gravieren!
#DigitalTrace
Fragen Sie sich vor dem Posten: Welche Resonanz? Welche Reichweite?
Kontrollieren Sie Ihr Image und schützen Sie Ihre Privatsphäre – denn einmal preisgegebene Informationen lassen sich nur selten wieder löschen.















































